Die GGS
Beverungen arbeitet seit 2002 im Projekt "Selbstständige
Schule".
Das
Kollegium wurde diesbezüglich durch folgende
Fortbildungsmodule geschult:
1.Methodentraining
2.Kommunikationstraining
3.Teamentwicklung
das 4. und letzte Fortbildungsmodul SEGEL soll im Jahr 2007
erfolgen.
2008 läuft das Projekt Selbständige Schule aus. Über eine
sinnvolle Weiterführung des Projektes wird nachgedacht.
Grundzüge des Modellvorhabens
Im Mittelpunkt des auf sechs Jahre angelegten Projektes
stehen die Schülerinnen und Schüler. Mit dem Ziel, ihre
Lern- und Lebenschancen zu verbessern, arbeiten Schulen,
Schulträger und Schulaufsicht Hand in Hand und erproben im
Rahmen des Projektes neue Wege. Alle Teilvorhaben im
Projekt "Selbstständige Schule" dienen mittelbar oder
unmittelbar der Verbesserung der Qualität der schulischen
Arbeit, d.h. vor allem, der Unterricht soll besser werden.
Bei allen Projektaktivitäten werden jeweils auch die
Auswirkungen auf die Chancengleichheit von Mädchen und
Jungen, Frauen und Männern mit in den Blick genommen. Die
größere Selbständigkeit von Schulen soll dazu beitragen,
dass sie ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag besser
gerecht werden können. Das Projekt geht von der Überzeugung
aus, dass die Schulen in vielen Fällen am besten wissen,
was für sie richtig ist und dass sie in der Ausübung dieser
Eigenverantwortung nicht durch ein Übermaß an
bürokratischen Vorgaben behindert werden sollen.
Mehr Selbstständigkeit ist aber auch an Voraussetzungen
geknüpft: Erst wer bereits ein Fundament gelegt und an der
Verbesserung des Unterrichts und des schulinternen
Managements gearbeitet hat, wird die neue Selbstständigkeit
wirksam nutzen können. Und: um die erweiterten Freiräume
zielorientiert wahrzunehmen, müssen sich die Schulen auf
neu geschaffene regionale Strukturen verlassen können, die
sie beraten und unterstützen.
Schulen sind keine einsamen Inseln. Bei der
"Selbstständigen Schule" spielt diese Erkenntnis eine
zentrale Rolle: Kinder und Jugendliche lernen und leben in
einer vielfältigen und sich verändernden Welt.
In ihrem Interesse bilden die verschiedenen Akteure einer
Region ein Netzwerk. Durch die Kooperation mit externen
Partnern in der Region, seien es andere Schulen,
Einrichtungen der Kommunen oder regionale Betriebe,
entstehen neue Bildungslandschaften. Denn Unterricht zu
verbessern bedeutet z.B. auch, das Arbeitsleben kennen zu
lernen und Arbeitsvorgänge zu begreifen - ermöglicht durch
regionale Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft.
Erfahrungen gewinnen, Verantwortung übernehmen und
Entscheidungen treffen - darum geht es bei der
"Selbstständigen Schule": z.B. in der Personalverwaltung,
der Stellen- und Sachmittelbewirtschaftung, in der
Unterrichtsorganisation, der Schulmitwirkung und bei
Personalentscheidungen. Neue Formen des Co-Managements
können entstehen, die Schulleitungen unterstützen und
Lehrerinnen und Lehrern mehr Mitgestaltung ermöglichen.
Durch die professionelle Qualifizierung von
Unterrichtsarbeit und Teamentwicklung im Rahmen des
Projekts werden die Lehrkräfte spürbar entlastet. Die
Zufriedenheit und Motivation zu steigern ist ein
Hauptanliegen des Modellvorhabens.
Grundlage für die Erprobung neuer Konzepte in den
verschiedenen Arbeitsfeldern ist eine fundierte
Unterrichtsentwicklung, die Verbesserung des schulinternen
Managements und auf Seiten der Kommunen erste Schritte beim
Aufbau einer regionalen Bildungslandschaft. Unterstützt vom
Projektmanagement, vom Schulträger und der Schulaufsicht
gehen die Schulen neue Wege in folgenden
Arbeitsfeldern: