Nach
den positiven Erfahrungen beim Erstellen der Schulhomepage, kam es zur
Idee das interessante Thema multimedial zu bearbeiten.
Seit dem Schuljahresbeginn wurde mit den Kindern der Klassen 3c
und 3d im Sprach- und Sachunterricht das Thema ,.Beverungen“ erarbeitet.
Themenschwerpunkte
auf inhaltlicher Ebene waren
·
die Geschichte unserer Stadt,
·
Beverungen heute,
·
die Burg,
·
Schule früher und heute und
·
die Ortschaften, die zu Beverungen gehören.
I
Im
Unterricht erschlossen sich die Kinder die Inhalte (Geschichte, Burg, Beverungen heute und Ortschaften) zum größten
Teil aus den vorhandenen Quellen( Infomaterial der Stadt, Geschichte aus
und in Beverungen) Sie erstellten Informationstexte für den Stadtführer. Zur
Verarbeitung und zur Vervollständigung dieser Informationen erarbeiteten
sie in Gruppen Fragen zu den Texten, die später in Form von
Kreuzworträtseln, Fragespielen, Quiz oder Lückentexten den Stadtführer
ergänzen und eine spielerische Überprüfungsmöglichkeit
darbieten. Die vorhandenen
Informationen wurden durch eigene Kenntnisse der Kinder ergänzt. Parallel
zur Arbeit am Stadtführer wurden einzelne Themen auch in Form einer
Werkstatt bearbeitet, in der die Kinder die Gelegenheit hatten, Nachforschungen in Beverungen oder ihrem eigenen Wohnort
anzustellen, sich zusätzliche Informationen zu erlesen oder eine Burg zu
bauen. So entstand
im Laufe der Arbeit am Stadtführer eine ansehnliche Ausstellung in den
Klassen. Da eine Klasse mit Kindern aus Beverungen und eine Fahrklasse
zusammenarbeiteten, konnten sich die Kinder gegenseitig über ihren
Wohnort berichten und sich auch über die Dinge austauschen, die nicht im
Stadtführer stehen.
Um
die theoretisch erarbeiteten Unterrichtsinhalte in der Praxis zu erleben,
fanden mehrere kleinere Unterrichtsgänge innerhalb von Beverungen statt,
sowie eine gemeinsame Exkursion mit beiden Klassen in einzelne der
umliegenden Ortschaften. Jede ,,Spezialistengruppe“ hatte dort
Gelegenheit, den anderen Kindern ,,ihren“ Ort genauer vorzustellen und
uns zu den Sehenswürdigkeiten hinzuführen. Die Sagen und
Überlieferungen des Stadtführer wurden genau dort vorgelesen, wo sie
stattgefunden haben sollen, was viel größere Wirkung zeigte, als im
Klassenzimmer.
In
der Endphase des Projektes befassten sich die Kinder nochmals mit den
selbst erarbeiteten Fragen, indem sie die Rätsel am Computer
bearbeiteten, bzw. Fragebögen beantworteten (da es noch nicht möglich
ist, alle Kinder gleichzeitig am Computer zu beschäftigen, muss es auch
ein paralleles Angebot geben). Bei Schwierigkeiten standen jederzeit
die ausgestellten, eigens erarbeiteten Informationen zur Verfügung.
Für Kinder eines dritten Schuljahres war dies ein sehr komplexes Thema,
in das sich die Klassen nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut
eingearbeitet haben. Die Kinder mussten lernen, wie man sich einen
umfangreichen Sachtext erschließt, sich mit der Art und Weise befassen,
wie man denn eigentlich Fragen stellt, sie mussten lernen
Informationsquellen zu nutzen und sich überlegen, in welcher Form
Informationen und Bildmaterial über den eigenen Wohnort gewonnen werden
können und wie dies angemessen präsentiert werden Auch das Sprechen vor
Großgruppen und das Übernehmen einer .Ortsbesichtigung“ war für die
einzelnen Gruppen eine neue, aber sehr motivierende Erfahrung.
Der
gemeinsame Ausflug beider Klassen sowie ein Großbrief an eine 3. Klasse
aus Paderborn in dem die Kinder über Beverungen berichteten trugen zur Öffnung
des eigenen Unterrichts bei, da sich die teils parallele, teils gemeinsam
ablaufende Unterrichtsarbeit der beiden Klassen positiv auswirkte und auch
bei weiteren Projekten fortgesetzt
werden kann.
Sie dokumentieren und präsentieren ihre Aktivitäten und Produkte durch
die neuen Medien.
Außerdem
wurde, das Projekt multimedial für die Teilnahme an den Hochstift Netdays
2001 aufbereitet.
Dabei
wurden die Fächer Sprache,
Sachunterricht und Kunst
berührt.