Unterrichtseinheit
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Thema:

Wir in unserer Stadt

Verfasser / in:

Angelika Kremser, LAR´in Ulrike Herold, Susanne Rückemann, Franz Koch, 

Zielgruppe:

Klasse 3

Unterrichtsart:

Projektunterricht

Anlass:

Planung einer Klassenfahrt durch alle Ortschaften der Stadt Beverungen, um diese näher kennen zu lernen. Zusammenstellung eines multimedialen Stadtführers zur weiteren Verwendung in nachfolgenden Klassen.

Die Idee:

Nach den positiven Erfahrungen beim Erstellen der Schulhomepage, kam es zur Idee das interessante Thema  multimedial zu bearbeiten.
Seit dem Schuljahresbeginn wurde mit den Kindern der Klassen 3c und 3d im Sprach- und Sachunterricht das Thema ,.Beverungen“ erarbeitet.

Themenschwerpunkte auf inhaltlicher Ebene waren

·   die Geschichte unserer Stadt,

·   Beverungen heute,

·   die Burg,

·   Schule früher und heute und

·   die Ortschaften, die zu Beverungen gehören.

  

Im Unterricht erschlossen sich die Kinder die Inhalte (Geschichte, Burg, Beverungen heute und Ortschaften) zum größten Teil aus den vorhandenen Quellen( Infomaterial der Stadt, Geschichte aus und in Beverungen)  Sie erstellten Informationstexte für den Stadtführer. Zur Verarbeitung und zur Vervollständigung dieser Informationen erarbeiteten sie in Gruppen Fragen zu den Texten, die später in Form von Kreuzworträtseln, Fragespielen, Quiz oder Lückentexten den Stadtführer ergänzen und eine spielerische Überprüfungsmöglichkeit darbieten.  Die vorhandenen Informationen wurden durch eigene Kenntnisse der Kinder ergänzt. Parallel zur Arbeit am Stadtführer wurden einzelne Themen auch in Form einer Werkstatt bearbeitet, in der die Kinder die Gelegenheit hatten,  Nachforschungen in Beverungen oder ihrem eigenen Wohnort anzustellen, sich zusätzliche Informationen zu erlesen oder eine Burg zu bauen. So entstand im Laufe der Arbeit am Stadtführer eine ansehnliche Ausstellung in den Klassen. Da eine Klasse mit Kindern aus Beverungen und eine Fahrklasse zusammenarbeiteten, konnten sich die Kinder gegenseitig über ihren Wohnort berichten und sich auch über die Dinge austauschen, die nicht im Stadtführer stehen.

Um die theoretisch erarbeiteten Unterrichtsinhalte in der Praxis zu erleben, fanden mehrere kleinere Unterrichtsgänge innerhalb von Beverungen statt, sowie eine gemeinsame Exkursion mit beiden Klassen in einzelne der umliegenden Ortschaften. Jede ,,Spezialistengruppe“ hatte dort Gelegenheit, den anderen Kindern ,,ihren“ Ort genauer vorzustellen und uns zu den Sehenswürdigkeiten hinzuführen. Die Sagen und Überlieferungen des Stadtführer wurden genau dort vorgelesen, wo sie stattgefunden haben sollen, was viel größere Wirkung zeigte, als im Klassenzimmer.

In der Endphase des Projektes befassten sich die Kinder nochmals mit den selbst erarbeiteten Fragen, indem sie die Rätsel am Computer bearbeiteten, bzw. Fragebögen beantworteten (da es noch nicht möglich ist, alle Kinder gleichzeitig am Computer zu beschäftigen, muss es auch ein paralleles Angebot geben). Bei Schwierigkeiten standen jederzeit die  ausgestellten, eigens erarbeiteten Informationen zur Verfügung. Für Kinder eines dritten Schuljahres war dies ein sehr komplexes Thema, in das sich die Klassen nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut eingearbeitet haben. Die Kinder mussten lernen, wie man sich einen umfangreichen Sachtext erschließt, sich mit der Art und Weise befassen, wie man denn eigentlich Fragen stellt, sie mussten lernen Informationsquellen zu nutzen und sich überlegen, in welcher Form Informationen und Bildmaterial über den eigenen Wohnort gewonnen werden können und wie dies angemessen präsentiert werden Auch das Sprechen vor Großgruppen und das Übernehmen einer .Ortsbesichtigung“ war für die einzelnen Gruppen eine neue, aber sehr motivierende Erfahrung.

Der gemeinsame Ausflug beider Klassen sowie ein Großbrief an eine 3. Klasse aus Paderborn in dem die Kinder über Beverungen berichteten trugen zur Öffnung des eigenen Unterrichts bei, da sich die teils parallele, teils gemeinsam ablaufende Unterrichtsarbeit der beiden Klassen positiv auswirkte und auch bei weiteren Projekten fortgesetzt werden kann.


Sie dokumentieren und präsentieren ihre Aktivitäten und Produkte durch die neuen Medien.

Außerdem wurde, das Projekt multimedial für die Teilnahme an den Hochstift Netdays 2001 aufbereitet.

Dabei wurden die Fächer Sprache, Sachunterricht und Kunst berührt.

 

 

Sprache und Sachunterricht

·        Befragungen planen und vornehmen

·        Informationen über den eigenen Wohnort einholen

·        nach Vorgaben einen Steckbrief des eigenen Wohnorts schreiben

·        zu einem Text ein Bild malen

·        kreative Schreibanregungen - Sich auf einem Ortsplan orientieren (am Beispiel Beverungen)

·        mit öffentlichen Einrichtungen sowie kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten des Heimatortes vertraut werden und sie nutzen

·        Informieren über die Bedeutung von Straßennamen und über alte Handwerke

·        Veränderungen im Heimatort erkennen und Gründe für diese Veränderungen suchen

·        Veränderungen der Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie der Wohnverhältnisse wahrnehmen

·        Quellen über geschichtliche Abläufe nutzen;

·        durch Auswertung von Bildern und Texten, Wissen über frühere Zeiten gewinnen (Beverungen  bis 1200, bis 1700, bis 2000; Schule früher- heute, Leben auf einer Burg – Ritter)

·        Den Aufbau einer Zeitleiste besprechen  

·        durch Vergleich zweier Ortsansichten Unterschiede zwischen früher und heute erkennen

·        Den eigenen Ort erkunden    

·        aus Texten, Fotos und Abbildungen Informationen entnehmen und daraus Fragen entwickeln  

 

Kunst   Bau von Burgen

Die Medienecke:

PC mit Internetanschluss zur Recherche nach weiteren Informationen zu Beverungen, Digitalkamera zur Aufnahme der Bilder, Microsoft Frontpage zur Veröffentlichung bei den Hochstift Netdays und zur Dokumentation und Präsentation,  Word zum Schreiben der Texte, Hot potatoes für Kreuzworträtsel Quiz und Lückentexte

Unsere Partner:

Bei allen Problemen rund um den Computer, war die Firma COMPUTER - PARTNER 37688 Beverungen Weserstraße 14 unser Ansprechpartner und Helfer.